Nollen

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Am Sonntag 6. Februar 2011 wollte ich das frühlingshafte Wetter ausnützen. Damit ich ganz sicher nicht noch in den Schnee gerate, habe ich mir eine Wanderung in die Länge und nicht in die Höhe ausgesucht. Und so war ich schliesslich inkl. kleinerer Pausen fast 7 ½ Stunden unterwegs (mit 650 Höhenmeter hinauf und 560 Höhenmeter hinunter), und zwar von Bischofszell nach Wil. In Bischofszell habe ich mir zuerst die hübsche Altstadt ein wenig angeschaut. Danach führte mich mein Weg über die schöne, alte Thurbrücke und ein wenig der Thur entlang. Dann gings den Chatzenstaag hoch, immer durch Felder und Wälder nach Äntetschwil. Die Aussicht in die Ostschweizer Alpen war auf diesem Teil der Wanderung schon grandios. Weiter wanderte ich Richtung Nollen, mein 1. Hauptziel. Beim Weiler Olmerswil traute ich meinen Augen nicht: Da stand ich plötzlich vor Kamelen! Da hatte ich mich wohl gröber verlaufen ;-).

Auf dem Nollen angekommen konnte ich die wunderbare Aussicht in alle Richtungen dann so richtig geniessen. Leider wurde nichts mit meinem Mittagessen: Das Restaurant hatte Betriebsferien! Also wanderte ich nach einer Pause auf dem Bänkli weiter Richtung Wuppenau und von dort Richtung Greutisberg. Bald darauf erschienen die Wegweiser für mein 2. Hauptziel, den Wiler Aussichtsturm. Ein echt schöner Turm. Und natürlich ebenfalls mit grandioser Aussicht! Nachdem ich auch die bestaunt habe, bin ich dann nach Wil gewandert, und dort dem Stadtweiher entlang zum Bahnhof.

Obwohl die Aussicht und das Panorama auf dieser Wanderung phänomenal ist, kann ich sie doch nicht weiter empfehlen. Die Wanderwege führten über noch mehr Teerstrassen als bei meiner letzten Wanderung über den Nollen (siehe unten). Ich schätze, so ca. 70% dieser Wanderwege sind Hartbelag. Durch das, dass der Schnee erst gerade weggeschmolzen ist, konnte ich wenigstens noch oft im Gras neben den Strasse gehen. Aber sobald das gewachsen ist oder/und eingezäunt geht das auch nicht mehr. Schade..

 

 

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Weinfelden, Nollen, Zuzwil

Am Montag 05.04.10 (Ostermontag) wollte ich noch etwas wandern gehen um meine Ferien ausklingen zu lassen obwohl eher kühle Temperaturen angesagt waren. Da ich noch nie auf dem Nollen war, der Rigi vom Thurgau, habe ich mir einen Weg dort hinauf ausgesucht, und zwar den Vermessungsweg ab Weinfelden.

Auf Wanderland.ch (http://www.wanderland.ch/de/routen_detail.cfm?id=338426) ist dieser Weg schön beschrieben:

Der Vermessungsweg folgt dem Wanderweg vom Bahnhof Weinfelden auf den Nollen. Der Weg führt durch die beeindruckende Landschaft des Mittelthurgaus, wo die Natur und die Vermessungsgeschichte zusammenfinden. Belohnung sind unterwegs zahlreiche überraschende Ausblicke ins Thurtal, ins liebliche Tälchen des Furtbaches und bis zu Bodensee und Alpen vom bekannten Aussichtspunkt Nollen.

Ich war begeistert von diesem Weg, obwohl mich die Vermessungstechnik nicht sonderlich interessiert. Teilweise waren die Infotafeln trotzdem interessant. Und die Landschaft ist wirklich einmalig und super schön. Von den Aussichten gar nicht zu reden..

 Der grosse Nachteil an diesem sonst sehr schönem Wanderweg ist aber, dass er immer wieder über geteerte Strassen führt. Dementsprechend müde wurden meine Füsse.. Ich bin darum vom Nollen aus nicht wie vorgesehen weiter nach Will gewandert (2 ¼ Std.), sondern nur nach Zuzwil (3/4 Std.), wo mich Andi abgeholt hat.

Es war eine sehr schöne Wanderung durch wunderschöne Landschaften an einem wettermässig ein wenig durchzogenem Tag, die leider einfach für meinen Geschmack zu viel Hartbelag aufwies..